Hygiene

In Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Direktor Dr. med. Jörg Siebert und dem Hygienebeauftragten Arzt Dr. med. Thomas Klossok hat die Hygienefachkraft folgende Aufgaben wahrzunehmen:

  • Jährliche Begehung aller Stationen und sonstiger pflegerischen, diagnostischen, therapeutischen und versorgungstechnischen Bereiche (hierzu können Einsichtnahmen in alle wesentlichen klinischen und mikrobiologischen Unterlagen notwendig sein)
  • Mitwirkung bei der Verhütung und Bekämpfung von Infektionen durch allgemeine und bereichsspezifische Beratung
  • Bei Bedarf Überwachung der Pflegetechniken (z.B. Katheterpflege) und anderer Arbeitsabläufe (z.B. Desinfektionsmaßnahmen, Reinigung, Speisenverordnung)
  • Erstellung und Fortschreibung von Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsplänen
  • Thematische Vorbereitung der Hygienekommissionssitzungen unter Mitwirkung des Hygienebeauftragten Arztes
  • Durchführung von Untersuchungen der hygienerelevanten Geräte und von Umgebungsuntersuchungen
  • Aufzeichnung der Daten bezüglich der nach § 23 IfSG erfassungspflichtigen Krankenhausinfektionen unter Mitwirkung des Hygienebeauftragten Arztes und der behandelnden Ärzte
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Infektionsstatistiken und deren Auswertung unter Mitwirkung des Hygienebeauftragten Arztes und der behandelnden Ärzte
  • Mitwirkung bei der Auswahl hygienerelevanter Verfahren und Produkte (z.B. Einmalartikel, Desinfektionsmittel, technische Geräte, Ver- und Entsorgungsverfahren)
  • Mitwirkung bei der grundsätzlichen Planung funktioneller und baulicher Maßnahmen. Zusätzliche, im Rahmen konkreter Baumaßnahmen anfallende Leistungen werden gesondert in Rechnung gestellt (Trennung von Regel- und Projekt-Leistungen)
  • Schulung (IbF - Innerbetriebliche Fortbildung) der Mitarbeiter; hierzu gehören auch Hinweise auf einschlägige Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und anerkannte Regeln der Technik
  • Mitwirkung bei der Erkennung von Krankenhausinfektionen und epidemiologischen Untersuchungen
  • Robert-Koch Institut

MRSA-Siegel

Auf dem MRSA-Siegel steht der Name des St. Marien-Hospital Lüdinghausen und eine Prüfnummer, die bis 31.12.2013 gültig ist.Klicken um Bild zu vergrößern

Schutz vor Infektionen
In Deutschland kommen Antibiotika-resistente Bakterien (MRSA) bis zu 20 mal häufiger vor als in den Niederlanden.
Das Euregio MRSA-net Projekt ist ein Netzwerk zum Schutz der Bevölkerung in der Region Münsterland/Twente vor Infektionen mit MRSA.
Von beiden Seiten der Grenze entsteht ein Netzwerk der Akteure im Gesundheitswesen, die mit MRSA zu tun haben. Hierzu gehören in erster Line Krankenhäuser, Alten- und pflegeheime, Arztpraxen, Gesundheitsämter, Laboratorien usw.
MRSA-net bildet die Grundlage für einen grenzübergreifenden Qualitätsverbund, der langfristige Strukturen zur Bekämpfung vom MRSA und anderen Infektionen schaffen soll.
Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen beteiligt sich an diesem Projekt.

Hygienefachkraft

Gabriele Täger

Porträt Gabriele TägerKlicken um Bild zu vergrößern

Telefon 02591  231-365
Telefax 02591  231-260
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