Die Chronik

für das St. Marien-Hospital Lüdinghausen

23. Juni 1855:
Die “Krankenheilanstalt“ wird landesrechtlich genehmigt.

12. Juli 1859: In einer Urkunde wird besiegelt, was mit der Schenkung des Freiherrn Carl von Boeselager begonnen hat.

1885:
Aufgrund steigender Einwohnerzahl reichen die Räumlichkeiten des vorhandenen Krankenhauses nicht mehr aus. Man fasst den Plan ein „großes, neues Krankenhaus“ zu bauen. Durch Schenkungen und Erbschaften zeigen die Bürgerinnen und Bürger, wie sehr ihnen das Krankenhaus ein Anliegen ist.

1924:
Im Hinblick auf ständig steigende Patientenzahlen und um die Entwicklung des Krankenhauses zu fördern, finden von 1924 bis 1934 An- und Umbauten statt.

1950:
Eine wichtige Phase in der Geschichte des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen beginnt. Der Plan zu einem Neubau wird gefasst.

1958:
Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen wird „Fachkrankenhaus“. Auch ein neues Schwesternwohnheim mit 42 Plätzen entsteht.

1959:
Nachdem bereits 1958 die Chirurgie und die Innere Abteilung mit einem eigenen Chefarzt besetzt wurden, kann 1959 auch die Abteilung Gynäkologie hauptamtlich tätig werden.

1961:
Am 8. April 1961 wird der dritte Bauabschnitt des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen eingeweiht.

1965:
Der vierte Bauabschnitt wird am 28. Juli 1965 seiner Bestimmung übergeben. In einem neuen Bettenflügel werden weitere 130 Betten geschaffen, dazu Operationsräume und die Chirurgische Ambulanz. Das alte Krankenhausgebäude wird abgerissen.

1966:
Der erste Bauabschnitt wird bereits renoviert, umfangreiche Umbaumaßnahmen finden in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe statt.

1968-1970:
Die Abteilungen Physiotherapie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe, der Operationsbereich und die Küche werden vergrößert. Außerdem wird ein neues Zentrallabor eingerichtet. 1969 beginnen umfangreiche Arbeiten zum Bau eines Personalwohnheimes, des „Damen-Bungalows“, der „Ärzte-Wohnungen“ und des großen Parkplatzes.

1972-1974:
Die Isolierstation, das Schwimmbad, die Caféteria und die Bettenzentrale entstehen.

1976-1977:
Die Einrichtung der Intensivstation sowie der Bau einer Anfahrt für Liegendkranke folgen als weitere Baumaßnahmen. Auch der Park und die Grünanlagen sind jetzt fertig gestellt.

1991:
Bezug des neuen Operationstraktes mit Aufwachraum. Auch die jetzt in diesen Bereich verlegte Intensivstation wird in Betrieb genommen.

1993:
Abschluss des kompletten Umbaus der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe. Das Besucher-Café im Foyer des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen wird eröffnet.

1996:
Die Renovierungsmaßnahmen in der Inneren Abteilung (auch Röntgen- und Funktionsabteilung) werden abgeschlossen.

1999:
In diesem Jahr gründet sich aus der Stiftung St. Marien-Hospital Lüdinghausen heraus die St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH. Baulich werden die Kinderzimmer neu gestaltet.

2001:
Ein neuer Kreißsaalbereich in wohnlich gestalteter, familiärer Atmosphäre wird in Betrieb genommen. Auch die Entbindung im Wasser ist möglich.

2002:
Die St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH schließt einen Geschäftsbesorgungsverbund mit der Mauritzer Krankenhaus Management (MKM) GmbH, St. Franziskus-Stiftung Münster.

2004:
Am 27. Mai 2004 präsentiert das St. Marien-Hospital Lüdinghausen sein Leitbild. Die bestehende Isolierstation wird modernisiert. Im November ist der erste Spatenstich für das Altenwohnhaus St. Ludgerus-Haus, dessen Träger die Stiftung St. Marien-Hospital Lüdinghausen ist.

2005:
Mit einer Festwoche, im September 2005, feiert das St. Marien-Hospital Lüdinghausen sein 150jähriges Bestehen. Die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe bezieht eine modernisierte Station.

2006:
Baulich entsteht der Bereich „Ambulantes Operieren“. Am 1. April 2006 öffnet das Altenwohnhaus St. Ludgerus-Haus seine Pforten. Weihbischof Dr. Josef Voß segnet am 2. Juni 2006 die neuen Räumlichkeiten. Auch der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Karl-Josef Laumann MdL, nimmt daran teil. Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen erhält eine Auszeichnung des Landes NRW für besondere Verdienste um die Organspende und Organtransplantation.

2007:
Im März 2007 wird das St. Marien-Hospital Lüdinghausen nach KTQ und proCumCert zertifiziert.

2008:
Am 1. Januar 2008 erhält die St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH eine neue Trägerschaft. Mit 51% wird die St. Franziskus-Stiftung Münster Mehrheitsgesellschafterin, die Vestischen Caritas-Kliniken GmbH Datteln übernehmen 39 % und die Stiftung St. Marien-Hospital Lüdinghausen 10 % der Gesellschafteranteile. Damit sichert sich das Hospital die Existenz in einem großen modernen Verbund von Einrichtungen im Gesundheitswesen unter katholischer Trägerschaft. Am 1. April 2008 schließt die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe. Das Zentrum für Akutgeriatrie und Geriatrische Rehabilitation öffnet. Es verfügt über 40 stationäre und fünf tagesklinische und Betten. Zudem sollen zukünftig 24 Patienten in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation aufgenommen werden.

2009:
Im August 2009 wird mit dem Bau der geriatrischen Rehabilitation sowie einer interdisziplinären Wahlleistungsstation im bisherigen Krankenhauspark begonnen. Zeitgleich stellt das Hospital auf digitale Röntgentechnik um.

2010:
Das Hospital investiert, schafft einen neuen 16-Zeiler-Computertomographen an und stellt das gesamte Krankenhaus auf eine neues Krankenhausinformations-system (KIS) um. Im April 2010 öffnen die auf dem Krankenhausgelände platzierten Praxen von Dr. Thomas Wilke, Internist und Kardiologe sowie die logopädische Praxis von Reinhild Autering. Im Innenhof des Hospitals wurden dafür Parkplätze geschaffen. Ebenfalls im April 2010 wird die Krankenhauskapelle teilrenoviert. Am 1. Juni 2010 nimmt die Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit zunächst 24 Plätzen ihre Arbeit auf. Mit Schwester M. Liobalda, Schwester M. Luka, Schwester M. Nikolaua und Schwester M. Waltraud verlassen am 6. Oktober 2010 die letzten Mauritzer Franziskanerinnen das Hospital. Am 1. November 2010 feiert der Krankenhaussender sein 35jähriges Bestehen.

2011:
Mit einem Tag der offenen Tür, am 29. Januar 2011, feiert das Krankenhaus die Inbetriebnahme des Neubaus. Am 1. Februar 2011 nimmt dieser seinen Betrieb auf.      

2012:
Im Juni 2012 wird das Krankenhaus vom Unternehmen DIOcert GmbH gemäß DIN EN ISO unter Berücksichtigung der christlichen Wertorientierung  zertifiziert. Außerdem treten vier Ehrenamtliche ihren Dienst in der Krankenhausebene an. Das Notarzteinsatzfahrzeug wird seit dem ersten Juli auf dem Gelände des Krankenhauses platziert. Im März und im Juli 2012 wird die Sektion der Wirbelsäulenchirurgie und der plastische Chirurgie etabliert. In Höhe von 150 000 Euro investiert das Hospital im August in ein Tiefkühlhaus nach modernstem Standard. Mit Inbetriebnahme des Biogasblockheizkraftwerks finalisiert das Krankenhaus ein mehrstufiges Energiekonzept, das zu einer 20%igen Einsparung von CO2 führt. Am 12. September feiert das St. Marien-Hospital Lüdinghausen zum ersten Mal sein Patronatsfest. An diesem Tag wird auch die neurenovierte Krankenhauskapelle ihrer Bestimmung übergeben. Dafür wurden insgesamt 80.000 Euro an Spendengeldern zusammengetragen.

2013:
Zum 1. Januar 2013 erwirbt die MediaVita GmbH, eine Tochter der St. Franziskus-Stiftung Münster, die ehemalige internistische Facharztpraxis von Dr. Rüdiger Busch und siedelt sich damit im Krankenhaus an. In diesem Zusammenhang entstehen zwei neue Endoskopieräume, ein Aufbereitungsraum sowie ein Endoskopie- Aufwachraum mit fünf Plätzen. Diese Räume werden zukünftig für die Versorgung von ambulanten und stationären Patienten genutzt: ein bedeutender Schritt für die sektorenübergreifende Versorgung. Für die Versorgung von chirurgischen, geriatrischen und internistischen Patienten entsteht im Erdgeschoss des Krankenhauses die  „Zentrale Aufnahme“. Am 25. Mai 2013 feiert das Krankenhaus mit einem Tag der Offenen Tür die Inbetriebnahme der neuen Bereiche. An diesem Tag wird das St. Marien-Hospital Lüdinghausen auch mit dem BUND-Siegel ausgezeichnet.

2014:
Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen wird Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und besteht die Rezertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2008, auf Grundlage von QS- Geriatrie-Reha, QS-Geriatrie Add on (Akut), CL Christliche Werte sowie auf Grundlage des Auditleitfadens DIOcert.
Im Bettenhaus B erfolgt die Sanierung aller Pflegestützpunkte.
Der ehrenamtliche Begleit- und Gesellschaftsdienst feiert sein 5jähriges Bestehen.
Dank einer Spende des Kuratoriums Stiftung St. Marien-Hospital Lüdinghausen in Höhe von 50.000 Euro können alle intensivmedizinischen Plätze mit einem „Monitoring“ modernster Technologie (Gesamtwert 120.000 Euro) ausgestattet werden.