Zum Darmkrebsmonat März weisen die beiden Chefärzte Dr. Thomas Schumacher und Dr. Immanuel von Bar auf die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge hin: „Die Zahlen bleiben alarmierend, denn trotz der medizinischen Fortschritte bleibt Darmkrebs eine der häufigsten Tumorerkrankungen“, sagt Schumacher, der als Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Gastroenterologie im Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) ein umfassendes Spektrum moderner Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten anbietet. „Trotz der hohen Wirksamkeit der Vorsorge nutzen bislang nur knapp 30 Prozent der Anspruchsberechtigten die angebotenen Untersuchungen. Dabei könnten fast 95 Prozent der Todesfälle durch eine rechtzeitige Vorsorge verhindert werden. Wird Darmkrebs früh erkannt, liegt die Heilungsrate bei über 90 Prozent – ein entscheidender Faktor angesichts der rund 22.000 Menschen, die in Deutschland jedes Jahr an dieser Erkrankung sterben“, erklärt der Mediziner. Das Team im St. Marien-Hospital Lüdinghausen setzt im Bereich der Darmgesundheit auf moderne Diagnostik und interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten. „Wir sehen erste positive Trends bei der Vorsorge, aber die Teilnahmequote an den Untersuchungen ist weiterhin viel zu niedrig“, findet Dr. Immanuel von Bar, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Jeder Mensch ab 50 sollte die Chance nutzen – denn Darmkrebs ist in den allermeisten Fällen vermeidbar oder früh heilbar.“ Das St. Marien-Hospital verfügt unter anderem über modernste Videoendoskope, die eine hochauflösende Darstellung selbst minimaler Schleimhautveränderungen ermöglichen. „Mit dieser Technologie erkennen wir Veränderungen oft lange bevor sie gefährlich werden“, erklärt Dr. Schumacher.
„Wir können somit Entscheidungen schneller treffen, Behandlungen präziser abstimmen und damit Heilungschancen deutlich verbessern“, betonen die beiden Chefärzte und verweisen auf die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Abteilung für Innere Medizin und der Abteilung für Chirurgie, von der die Patientinnen und Patienten profitieren: „Wir bieten eine ganzheitliche Behandlung, denn Diagnostik, Therapieplanung und operative Versorgung greifen hier im St. Marien-Hospital optimal ineinander.“
Wird ein Tumor entdeckt, übernimmt die chirurgische Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr. Immanuel von Bar die operative Versorgung. Das Team ist spezialisiert auf minimalinvasive Eingriffe, komplexe Tumoroperationen und individuelle Therapieplanung. „Unsere enge Zusammenarbeit ermöglicht eine Behandlung auf höchstem Niveau – von der Diagnose bis zur Nachsorge“, sagt Dr. Immanuel von Bar. „Wir sehen täglich, wie entscheidend ein frühzeitiger Befund für den Behandlungserfolg ist.“ Zudem biete man den Patienten strukturierte Nachsorgeuntersuchungen und die Möglichkeit einer Ernährungsberatung zur langfristigen Darmgesundheit und diverse Rehabilitationsprogramme zur schnellen Rückkehr in den Alltag.
„Die Darmkrebsvorsorge ist einfach, effektiv und kann Leben retten“, betonen Dr. Schumacher und Dr. von Bar gemeinsam. „Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Vorsorgeangebote wahrzunehmen – denn Prävention ist der stärkste Schutz.“
Quelle der Zahlen und Daten: Robert Koch-Institut (RKI) – insbesondere der Bericht „Krebs in Deutschland“



