Unser Delirteam

Speziell geschulte Pflegekräfte sorgen dafür, dass unsere Patientinnen und Patienten gar nicht erst in den oft vermeidbaren Zustand der Verwirrtheit geraten.

Durchschnittlich 20 % aller über 65-jährigen stationären Patienten im Krankenhaus entwickeln ein Delir.
Existieren prädisponierende Faktoren wie z. B. eine Demenz, ein Morbus Parkinson oder wird der Patient intensivstationär behandelt, kann das Risiko auf bis zu 80 % steigen.

Trotz der hohen Zahlen bleibt das Delir oft unerkannt.

Genau hier setzt das spezialisierte Delirteam im St. Marien-Hospital an:
Unsere interdisziplinäre Fachgruppe sorgt dafür, dass gefährdete Patientinnen und Patienten bereits vor den operativen Eingriffen gezielt betreut und geschützt werden. Das Ziel ist es, Risiken für ein Delir frühzeitig zu erkennen und durch vorbeugende Maßnahmen zu minimieren, denn weniger Komplikationen nach einer Operation machen den gesamten Behandlungsverlauf stabiler und sicherer. Betroffene und Angehörige erleben mehr Orientierung und Ruhe, da präventive Maßnahmen Unsicherheit und Angst reduzieren.

Unser Delirteam (v.l.):
Dr. Mario Santamaria, Dr. Susanne Meyer, 
Dr. Judith Hoppe, Alexandra Sabottka, Martina Spräner, Friederike Skerbs.